Virtuelle Schuhanprobe

Bereits anfang diesen Jahres habe ich über die „Virtuelle Umkleide“ geschrieben. Jetzt machen die Bodyscanner auch vor unseren Füßen nicht mehr halt.
Im April durften Passanten im Hamburger Hauptbahnhof zum ersten Mal in virtuelle Schuhe schlüpfen. Für das Schuhaus Görtz entwickelte die Agentur Kemper Trautmann in Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Software-Hersteller Nestor Gomes das System, das den Probanden Schuhe in Echtzeit auf die Füße projeziert.

Das Ganze funktioniert so: Die Kunden stellen sich vor einen großen Bildschirm und lassen mittels Microsoft Kinect ihre Füße abscannen. Anschließend wählt man die Schuhe aus und schon sieht man sich selbst mit den neuen Schuhen am Fuß. Gefallen die Schuhe, kommt man über einen QR-Code direkt zur Detailseite im Görtz-Online-Shop. Ist man sich unsicher, kann man das Foto erstmal an Facebook schicken und Freunde um Feedback bitten.

Im folgenden Video sieht man, dass der Effekt verblüffend echt ist:

Görtz plant gerade, in welchen Läden der Scanner bereitgestellt werden soll. Richtig spannend wir die Sache aber erst dann, wenn die Technologie soweit ist, dass man zu Hause in verschiedene Schuhe schlüpfen kann.

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